Infos rund ums Sehen

Infothek

Kurzsichtigkeit

Was ist das?
Der kurzsichtige Mensch sieht gut in der Nähe, aber schlecht in der Ferne.

Ursache
Das Auge ist entweder zu „lang“ oder seine Linse ist zu stark gekrümmt: Das Bild kommt vor der Netzhaut zustande. Beim Kurzsichtigen nimmt die Distanz scharfen Sehens mit zunehmender Kurzsichtigkeit ab.

Erste Anzeichen
Sie kneifen beim Blick in die Ferne die Augen zusammen. Sie begegnen auf der Straße Freunden, ohne sie jedoch zu erkennen. Ihr Kind hat die Eigenart, beim Schreiben sehr nahe an das Heft heranzugehen – das alles sind typische Anzeichen von Kurzsichtigkeit.

Was Sie dagegen tun können
Kurzsichtigkeit wird mit einem streuenden Brillenglas (Konkav- oder Minus-Glas) korrigiert. Es bringt das Bild wieder scharf auf die Netzhaut zurück und vermittelt gutes Sehen.

Weitsichtigkeit

Was ist das?
Der weitsichtige Mensch hat Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe. Wenn es ihm dennoch gelingt, in der Nähe scharf zu sehen, dann nur unter dem Preis höchster Anstrengung und Ermüdung. Das Auge ist entweder zu „kurz“ oder die Linse ist zu schwach gekrümmt: Das Bild kommt erst hinter der Netzhaut zustande.

Erste Anzeichen
Augenermüdung und Kopfschmerzen – eine Daueranspannung der Akkomodation kann die Ursache für solche Beschwerden sein. Sie treten häufiger abends und nach der Arbeit auf. Eine leichte Übersichtigkeit wird bis zu einem Alter von 35–40 oft nicht bemerkt und muss korrigiert werden. Als häufige Nebenerscheinung kann eine Fehlstellung der Augen, das Schielen, auftreten.

Was Sie dagegen tun können
Übersichtigkeit wird mit einem sammelnden Brillenglas (Konvex- oder Plus-Glas) korrigiert, welches das Bild wieder auf der Netzhaut entstehen lässt und somit deutliches Sehen ermöglicht: Die Symptome Ermüdung und Kopfschmerzen treten damit nicht mehr auf.

Optik Wendland, Beratung

Alterssichtigkeit

Was ist das?
Die Alterssichtigkeit ist eine natürliche Entwicklung des Sehens, von der jeder Mensch ab dem vierten Lebensjahrzehnt betroffen ist.

Ursache
Die Augenlinse büßt an Elastizität ein, wölbt sich in ungenügendem Maße – sie akkomodiert nur noch unzureichend. Damit lässt die Fähigkeit, in der Nähe scharf zu sehen, allmählich nach.

Erste Anzeichen
Sie haben Schwierigkeiten beim Lesen der Zeitung. Ihre Kinder schauen Ihnen beim Einfädeln des Nähgarns belustigt zu. Sie suchen immer mehr die Nähe zum Licht – das sind die ersten Symptome der Alterssichtigkeit.

Was Sie dagegen tun können
Es stehen heute mehrere Glastypen für die Korrektion zur Verfügung. Um eine bedarfsgerechte, individuelle Lösung zu gewährleisten, sollten Sie den Augenoptiker auch über Ihren Beruf und Ihre Freizeitaktivitäten informieren. Obgleich alle Gläser gegen Alterssichtigkeit das Sehen in der Nähe wieder ermöglichen, so gibt es doch Unterschiede bezüglich Leistungsfähigkeit und Komfort.

Vergrößernde Sehhilfen

Wenn die Brille nicht mehr ausreicht – Produkte für vergrößerndes Sehen!

Sollten Sie merken, dass Sie trotz Brille nicht mehr gut sehen können, dann nutzen Sie das Angebot an Vergrößerungshilfen von Eschenbach. Diese können optisch oder elektronisch sein. Sie helfen vor allem bei Augenerkrankungen wie altersbedingter Makuladegeneration, Glaukom oder diabetischer Retinopathie, um z. B. Tageszeitungen oder Kreuzworträtsel wieder lesen zu können oder fernzusehen.

Wir sind auf diesem Spezialgebiet der Augenoptik tätig und können die notwendigen Messungen durchführen. Geschulte Mitarbeiter ermitteln zusammen mit Ihnen Ihren individuellen Vergrößerungsbedarf und weisen Sie ausführlich in die Handhabung und Benutzung der Produkte ein.

Als Sehexperten bieten wir Ihnen eine reichhaltige Auswahl an Produkten: verstärkte Lesebrillen, Leuchtlupen, Fernrohr- und Lupenbrille, Blendschutz, Bildschirm-Lesegeräte und vieles mehr. Gemeinsam werden wir passende Lösungen finden, damit Sie z. B. Details im Haushalt, beim Hobby, auf Fotos, in Zeitschriften, auf Kassenbons, Bankauszügen und vielem mehr wieder lesen können. Lassen Sie es nicht zu, dass mangelnde Sehleistung Ihre Aktivitäten und dadurch Ihre Lebensqualität einschränkt.

Brillen, Infos

Grüner Star

Was ist das?
Das Glaukom ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern umfasst eine ganze Gruppe von Erkrankungen, bei denen der Sehnerv auf eine charakteristische Weise geschädigt wird. Häufig ist hierfür ein erhöhter Augeninnendruck verantwortlich. Er führt zu einer mechanischen Belastung des Sehnerven und der Blutgefäße, die den Sehnerv mit Nährstoffen versorgen.

Erste Anzeichen
Der Augeninnendruck spielt jedoch nicht die alleinige Rolle bei der Entstehung des Glaukoms. So gibt es zahlreiche Patienten, die einen offenbar normalen Augeninnendruck (unter 21 mm Hg) aufweisen und trotzdem glaukomtypische Schäden entwickeln. Umgekehrt muss ein erhöhter Augeninnendruck (über 21mm Hg) nicht bei jedem zu Glaukomschäden führen. Im gesunden Auge besteht zwischen Produktion und Abfluss des Kammerwassers ein Gleichgewicht, das zu einem relativ konstanten Augeninnendruck führt. Beim Glaukom kann dieses Gleichgewicht gestört sein. Der Augeninnendruck steigt an. Die schleichende Druckerhöhung über Monate und Jahre macht zunächst keine Beschwerden. Durch den ständig erhöten Druck auf den Sehnerv kann es jedoch zu einem langsam fortschreitenden Nachlassen der Sehleistung kommen.

Was Sie dagegen tun können
Regelmäßige Früherkennung durch den Augenarzt oder durch Messung beim Optiker ist also wichtig.

Grauer Star

Was ist das?
Beim Grauen Star, auch Katarakt genannt, kommt es zu einer Trübung der Augenlinse. Typisch für diese Augenerkrankung ist, dass sie meist im hohen bis sehr hohen Lebensalter auftritt. Ist beim jungen Menschen die Linse glasklar und durchsichtig, so wird diese mit zunehmendem Alter grauer und undurchsichtiger.

Erste Anzeichen
Das Sehvermögen trübt sich ein. Der Kataraktpatient hat den Eindruck, ständig durch einen Nebel zu sehen. Alles wird verwaschen und unscharf. Außerdem nimmt die Blendungsempfindlichkeit stark zu. Im Gegensatz zum Grünen Star, Glaukom, merkt der Patient beim Grauen Star selbst, dass etwas mit den Augen nicht in Ordnung ist.

Was Sie dagegen tun können
Die Behandlung des Grauen Stars ist mit Medikamenten nicht möglich. In einer kurzen Operation, die heute schon häufig ambulant durchgeführt wird, wird die natürliche getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. In den meisten Fällen können Kataraktpatienten nach dem Eingriff wieder gut bis sehr gut sehen.